Gebäude, die der Anlage folgen

Jede Maschine hat
ihren Arbeitsraum

Planung und Engineering für automatisierte Anlagen, in denen Anlagen, Tragwerk, Strom, Medien, Netze, Sicherheit und Zugänge an einem koordinierten Übergang zusammentreffen müssen

Automatisierungsvorgaben besprechen
Untersuchung der ZellenübergängeGrundriss / Arbeitsraum
SCHUTZEINRICHTUNGARBEITSRAUMEINGANGAUSGANGSERVICEZUGANGPWRAIRDATENABSAUGUNGÜBERGANG: GEBÄUDE / ANLAGE / INTEGRATOR

Beispielhaftes Koordinationsschema. Das endgültige Sicherheitskonzept, die Leistungsdaten und die Anlagenanforderungen werden mit Auftraggeber, Anlagenlieferant und Automatisierungsintegrator festgelegt.

Die zentrale Planungsregel

Das Gebäude muss der Maschine dienen, ohne sie einzusperren

Der Normalbetrieb ist nur ein Zustand. Montage, Eingriff, Reinigung, Instandhaltung, Störungsbehebung, Anlagentausch und spätere Änderungen brauchen ebenfalls Raum und Infrastruktur.

TEBIN koordiniert diese gebäudeseitigen Übergänge, während Maschinenkonstruktion, Steuerungslogik, Validierung der funktionalen Sicherheit und die endgültige Anlagenleistung bei den verantwortlichen Fachpartnern bleiben.

Register der Übergänge

An jeder automatisierten Zelle treffen fünf Ebenen zusammen

Jede Ebene beantwortet eine andere technische Frage. Bleibt eine offen, wandert die Entscheidung auf die Baustelle.

01

Prozess und Anlagen

Was bewegt sich, wo und unter welcher Betriebsbedingung?

Maschinengrundfläche, Arbeitsraum, Produktweg, Zugang im Takt, Lasten, Wärmeabgabe und Lieferantenanschlüsse

02

Boden und Tragwerk

Was muss stabil, eben und zugänglich bleiben?

Bodentragfähigkeit, Ebenheit, Fugen, Verankerungen, Gruben, Portale, Schwingungen, Öffnungen und Austauschwege

03

Strom und Medien

Was hält die Zelle verfügbar und wiederherstellbar?

Stromversorgung, Freischaltung, Ersatzstromkonzept, Druckluft, Kühlung, Absaugung, Entwässerung und Serviceanschlüsse

04

Steuerung und Netze

Was muss kommunizieren, beobachtbar sein und vorhersehbar ausfallen?

OT-Netze, Schaltschrankstandorte, Datentrassen, Steuerungsschnittstellen, Alarme und Messpunkte

05

Sicherheit und Zugang

Wie betreten, greifen ein und verlassen Personen die Zelle sicher?

Schutzeinrichtungen, Fluchtwege, Wartungszonen, Notfallsysteme, Brandschutzkonzept und Ex-Zonenkoordination

Unterschiedliche Automatisierungsvorgaben

Der Übergang ändert sich mit der Anlage

Eine Roboterzelle, eine Fahrstrecke, ein Automatiklager und eine Werkzeugmaschinenlinie lassen sich nicht mit einer pauschalen Infrastrukturantwort abdecken.

01Roboterzellen in der ProduktionReichweite, Schutzeinrichtung, Servicezugang und Produktfluss teilen sich eine Fläche

Arbeitsräume von Roboter und Werkzeug werden mit Tragwerk, Technik, Bedienplätzen, Wartungszugängen, Schutzeinrichtungen und Materialübergabe koordiniert. Die Zelle wird vor der Anlagenmontage gegen das Gebäude geprüft.

02Mobile Roboter und TransportfahrzeugeDie Fahrstrecke gehört zur Infrastruktur

Verkehrslogik, Bodenzustand, Türdurchfahrten, Ladeinfrastruktur, Funkabdeckung, Fußgängerquerungen, Rettungswege und Prozessübergänge werden für autonome mobile Roboter (AMR) und fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) koordiniert.

03Automatiklager und FördertechnikDer Durchsatz hängt an Tragwerk, Strom, Steuerung und Zugang für die Störungsbehebung

Hochregalgeometrie, Anlagenlasten, Förderdurchbrüche, Servicezonen, Brandschutz, Verteiltrassen, Standorte der Steuerung und Instandhaltungsstrategie werden als ein Betriebssystem entwickelt.

04Portale und WerkzeugmaschinenPräzisionsanlagen machen Gebäudetoleranzen sichtbar

Gründungen, dynamische Lasten, Kran- und Portalräume, Medien, Absaugung, thermische Bedingungen, Zugangsbühnen und Austauschwege werden um die Anlagenanforderungen herum gelöst.

Koordinierte Abwicklung

Von Anlagendaten zu ausführbaren Übergängen

Building Information Modeling verbindet Maschinenanforderungen mit Tragwerk, Technik, Zugängen, Sicherheitskoordination und der ausgegebenen technischen Information.

  1. 01

    Betriebsdaten aufnehmen

    Wir erfassen Anlagenräume, Lasten, Medien, Wege, Zugänge, Toleranzen, Anforderungen an die Störungsbehebung und Annahmen für spätere Änderungen.

  2. 02

    Jeden Übergang zuordnen

    Wir trennen die Verantwortung von Gebäude, Prozess, Anlagenlieferant, Automatisierungsintegrator und ausführender Firma, bevor die Pakete ausgegeben werden.

  3. 03

    Die Zelle im Kontext koordinieren

    Wir klären Anlagen, Personen, Tragwerk, Technik, Sicherheitszonen, Logistik und Instandhaltung in einem räumlichen Modell.

  4. 04

    Entscheidungsreife Information ausgeben

    Wir verbinden Berechnungen, Modelle, Pläne, Listen, Durchbrüche, Lasten, Anschlusspunkte und offene Maßnahmen mit der nächsten Projektentscheidung.

Prüfpunkte der Planung

Automatisierung muss auch außerhalb des perfekten Takts funktionieren

A

Den Arbeitsraum schützen

Betriebs-, Schutz-, Eingriffs- und Austauschzonen bleiben frei von Tragwerk und Gebäudetechnik.

B

Für den Störfall planen

Freischaltung, Zugang, Hebevorgänge, Instandhaltung und Störungsreaktion werden neben dem Normalbetrieb betrachtet.

C

Veränderung möglich halten

Reserven, Trassen, modulare Übergänge und dokumentierte Annahmen tragen definierte Linienänderungen, ohne die Anlage umzubauen.

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