Kontrollierte Umgebungen

Kontrolle beginnt
in der Planung

Integrierte Planung und Engineering für Anlagen, in denen Raumbedingungen, Prozessmedien, Systemverhalten und technische Nachweise miteinander verbunden bleiben müssen

Anlage besprechen
Kontrollierter ZustandDruckverhältnis
ZONE 01ZONE 02ZONE 03ZONE 04+45 Pa+35 Pa+25 Pa+10 PaDIRECTIONAL AIRFLOW / DECREASING PRESSURE

Nur beispielhaftes Verhältnis. Endgültige Werte und Klassifizierungen werden für den konkreten Prozess und die regulatorische Grundlage festgelegt.

Ein kontrollierter Betrieb

Vier Wege.
Keine zufälligen Kreuzungen.

Ein Pharma-Grundriss wird von Bewegung geformt. Wege für Personen, Material, Prozess und Abfall setzen Grenzen, die Architektur und Gebäudetechnik schützen müssen.

  1. Personen

    Zugänge, Umkleiden, Schleusen und Wege werden gegen Reinraumgrenzen und Betriebsabläufe geklärt.

  2. Material

    Eingehende Komponenten, Produkt und Verpackung folgen festgelegten Wegen mit kontrollierten Übergaben zwischen den Reinheitsklassen.

  3. Prozess

    Anlagen, Medien, Raumbedingungen und Wartungszugänge werden um die Fertigungsabfolge herum koordiniert.

  4. Abfall

    Abfall und Ausschuss verlassen den Prozess, ohne geschützte Wege zu kreuzen oder kontrollierte Bereiche zu gefährden.

Systemabhängigkeit

Der Raumzustand ist das gemeinsame Ergebnis

Raumklimakontrolle leistet kein einzelnes Gewerk. Fünf verbundene Ebenen müssen denselben Betriebszustand schützen.

Luft und Druck

Luftführung, Filtration, Temperatur, Feuchte, Raumdruck, Schleusen und Wiederherstellungslogik

Der geforderte Raumzustand bleibt im Normalbetrieb und bei definierten Störungen stabil

Rein- und Prozessmedien

Gereinigtes Wasser, Wasser für Injektionszwecke, Reindampf, Gase, Kühlung, Entwässerung und Anlagenanschlüsse

Medienqualität und Verteilung tragen den Prozess ohne ungeklärte Übergänge oder unzugängliche Trassen

Strom, Regelung und Überwachung

Stromverteilung, Ersatzstromversorgung, Gebäudeleittechnik, Umgebungsüberwachung, Alarme und Datenpunkte

Kritische Zustände bleiben beobachtbar und die Anlage kann auf Abweichungen reagieren

Brandschutz und Ex-Bereiche

Brandschutzkonzept, Entfluchtung, Entrauchung, Ex-Zoneneinteilung und Anlagenkoordination

Schutzmaßnahmen sind schon in der Planung mit Prozess- und Reinraumanforderungen verzahnt

Planungsinformation

Raumbuchdaten, Systemgrenzen, Anlagendaten, Modelle, Pläne, Listen und dokumentierte Entscheidungen

Der technische Satz lässt sich prüfen, bauen, in Betrieb nehmen und als Qualifizierungsgrundlage nutzen

Unterschiedliche Betriebsvorgaben

Die Kontrolle ändert sich mit dem Prozess

Die technische Grundlage muss auf das tatsächliche Produkt, den Betrieb, die Anlagen und den Bestand antworten. Diese Umgebungen lassen sich nicht mit einem pauschalen Reinraumrezept abdecken.

Aseptische Bereiche und hohe KontrollstufenLuftführung und Kontaminationskontrolle führen die Raumplanung

Die Planungsgrundlage verbindet Reinraumklassifizierung, Luftführungsstrategie, Druckkaskade, Filtration, Überwachung, Anlagenanordnung, Eingriffe und Bedienerwege. Die Übergänge werden als eine kontrollierte Umgebung gelöst und nicht als getrennte Heizungs-, Lüftungs- und Klimaaufgaben.

Kontrollierte ProduktionProzessbedingungen müssen wiederholbar und beobachtbar bleiben

Raumbedingungen, Medien, Entwässerung, elektrische Lasten, Regelung, Reinigungszugänge und Materialfluss werden um die Produktionsabfolge herum koordiniert. Der Planungsnachweis macht Annahmen und Systemgrenzen für Prüfende sichtbar.

Labore und EntwicklungsflächenFlexible Grundrisse verlangen trotzdem disziplinierte Abschottung und Technik

Tischmedien, Punktabsaugung, Gase, Strom, Wärmelasten der Geräte, Probenwege, Lagerung und Sicherheitstechnik werden für die vorgesehene Arbeit geplant und lassen definierte spätere Änderungen zu.

Bestand und Umbau im laufenden BetriebDer bestehende Betriebszustand gehört zur Aufgabenstellung

Bestandsaufnahmen, Stillstandsrandbedingungen, Provisorien, Einbindungen, Abschottung und stufenweise Inbetriebnahme werden vor der Ausgabe koordiniert. Neue Systeme werden gegen Kapazität und Grenzen des Bestands geprüft.

Qualifizierungsunterstützende Information

Lückenlos vom Bedarf bis zum Nachweis

TEBIN strukturiert die Planungsinformation so, dass Projektteams Annahmen prüfen, Übergänge nachweisen und den ausgegebenen Satz in Beschaffung, Ausführung, Inbetriebnahme und Qualifizierung nutzen können.

Qualifizierungsumfang und Freigabeverantwortung ergeben sich aus der Projektvorgabe und dem geltenden regulatorischen Rahmen.

  1. 01

    Betriebsgrundlage definieren

    Wir bestätigen Raumfunktionen, Klassifizierungen, Prozesslasten, Wege, Medien, kritische Zustände und die für die Prüfung nötigen Informationen.

  2. 02

    Systemgrenzen setzen

    Wir ordnen Verantwortung über Prozessanlagen, Gebäudetechnik, Lieferanten, Regelung, Überwachung und Baulose hinweg zu.

  3. 03

    Den kontrollierten Zustand koordinieren

    Wir klären Grundrisse, Druckverhältnisse, Verteiltrassen, Wartbarkeit, Zugänge, Brandschutzkonzept und Anlagenübergänge in einer Modellumgebung.

  4. 04

    Einen nachvollziehbaren Nachweis ausgeben

    Wir verbinden Berechnungen, Modelle, Pläne, Listen, Raumbuchdaten und Entscheidungen, damit der Satz Beschaffung, Ausführung, Inbetriebnahme und Qualifizierung trägt.

Prüfpunkte der Planung

Drei Prüffragen zu jeder technischen Entscheidung

A

Den Zustand schützen

Jeder Weg, jede Durchdringung, jede Übergabe und jede Systemreaktion wird gegen den geforderten Raumzustand geprüft.

B

Den Übergang sichtbar machen

Anlagen- und Lieferantengrenzen werden früh genug dokumentiert, damit späte Annahmen nicht zu Baustellenänderungen werden.

C

Den Nachweis bewahren

Die ausgegebene Information hält fest, was geplant wurde, warum es gewählt wurde und was die nächste Projektphase nachweisen muss.

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Beginnen Sie bei der Betriebsgrundlage

Den geforderten Zustand klären, bevor die Systeme feststehen

Schildern Sie Prozess, Raumfunktionen, Mediengrundlage, Projektphase und Qualifizierungsstrategie. Wir benennen die planerischen Übergänge, die zuerst geklärt werden müssen.

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