Kritische
Gebäudetechnik
Strom, Kühlung, Steuerung und Sicherheit — als ein Betriebssystem geplant

TEBIN plant mechanische, elektrische und sanitärtechnische Systeme (TGA/MEP), Steuerung und Brandschutz für Anlagen, in denen Kontinuität, Kapazität und sicherer Betrieb davon abhängen, dass jede Schnittstelle wie vorgesehen funktioniert. Building Information Modeling (BIM) hält Trassen, Ausrüstung, Berechnungen und Dokumentation in einer gemeinsamen Koordinationsumgebung.
Warum kritische Gebäudetechnik anders ist
Ein Ausfall bleibt nicht
in einem System
Ein Stromereignis verändert die Kühlleistung. Ein Kühlereignis wirkt auf die Betriebslast. Die Steuerung bestimmt die Reaktion. Sicherheitssysteme müssen durchgehend verfügbar bleiben. Zuverlässigkeit ist daher eine Bedingung an den Schnittstellen, keine Aussage eines Gewerks.
Stromausfall
Ein Versorgungsausfall wirkt auf IT-Last, Produktion, Kühlung, Steuerung und Lebensschutzsysteme. Unterbrechungsfreie Stromversorgung, Generator und Schaltlogik müssen von Anfang an definiert und koordiniert werden.
Kühlungsausfall
Die thermische Stabilität hängt von verfügbarer Leistung, hydraulischer Auslegung, Redundanz der Ausrüstung, Steuerungen und realem Zugang für Betrieb und Wartung ab.
Steuerungsausfall
Automatisches Failover, Alarme, Trends und manuelles Übersteuern hängen von der Architektur der Gebäudeleittechnik, des Energiemanagements, der Stromüberwachung und der Kommunikation ab.
Sicherheitsausfall
Lebensschutzsysteme müssen mit Strom, Lüftung, Entrauchung, Steuerungen und Betriebsverfahren koordiniert werden — nicht am Ende ergänzt.
Systemabhängigkeit
Eine Anlage.
Fünf verbundene Ebenen.
Die Betriebslast ist nur dann geschützt, wenn Versorgung, Umgebungsregelung, Automation, Lebensschutz und Planungsinformation verbunden bleiben.
Netze & Stromversorgung
Energie für IT-Last, Produktionsanlagen, Kühlung, Steuerungen und Sicherheitssysteme
Kühlung & Mechanik
Umgebungsbedingungen für kontinuierlichen und sicheren Betrieb
Steuerung & Überwachung
Automatische Reaktion, Alarmierung, Trending, Failover und Bediensichtbarkeit
Sicherheit & Compliance
Schutz für Menschen, Anlagen und Betriebskontinuität
BIM & Dokumentation
Verbindung zwischen Planungslogik, realem Bau und Anlagenbetrieb
Was wir planen und koordinieren
Die Systeme hinter
dem durchgehenden Betrieb
Jede Gruppe wird als Ingenieurpaket bearbeitet und gegen die umgebenden Systeme, Flächen, Tragwerke, Netze und Betriebsabläufe geprüft.
PWRElektrische Energiesysteme
Klare Redundanzphilosophie mit koordinierten A/B-Stromwegen
Typischer Umfang
- Mittel- und Niederspannungsverteilung
- Netzanschlussschnittstellen
- Transformatoren und Umspannstationen
- Hauptschaltanlagen und Verteiltafeln
- Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) und Batterieschnittstellen
- Generatorsysteme und Notstromarchitektur
- Statische Umschalter (STS), Sammelschienen und Power-Block-Konzepte
- Kabelführung und Trageanlagen
- Erdung und Blitzschutz
- Lastpläne, Leistungsbilanz und elektrische Berechnungen
Planerischer Nutzen
- Klare Redundanzphilosophie mit koordinierten A/B-Stromwegen
- Reduziertes Risiko von Single-Points-of-Failure, in der Planung identifiziert
- Bessere Ausschreibungs- und Bauklarheit für Elektroauftragnehmer
CLGKühlung & mechanische Systeme
Kühlarchitektur ab der Konzeptphase auf IT-Last und Stromtopologie abgestimmt
Typischer Umfang
- Kaltwassersysteme
- Präzisionskühlsysteme
- Lüftungsgeräte, Präzisionsklimageräte für Serverräume (CRAH/CRAC) und technische Lüftung
- Freikühlung und Economizer-Konzepte
- Flüssigkühlung und Schnittstellen der Kühlmittelverteiler (CDU)
- Pumpensysteme und hydraulische Anordnungen
- Anlagenraumlayouts und Wartungszugangszonen
- Mechanische Berechnungen und Gerätepläne
Planerischer Nutzen
- Kühlarchitektur ab der Konzeptphase auf IT-Last und Stromtopologie abgestimmt
- Frühzeitige Koordination von Anlagenfläche, Zugang und Wartungszonen
- Praktische Integration von Luft- und Flüssigkühlungsstrategien
CTLSteuerung, Überwachung & Automation
Klare Überwachungs- und Steuerungsverantwortung über alle TGA-Systeme
Typischer Umfang
- Architektur der Gebäudeleittechnik (GLT/BMS) und Steuerungsphilosophie
- Integration von Energiemanagement (EMS) und Stromüberwachung (EPMS)
- Dokumentation der Prozessleit- und Datenerfassungstechnik (SCADA)
- Netzwerktopologie und Kommunikationsschnittstellen
- Ein-/Ausgabelisten und Datenpunktlisten
- Alarm-, Trend- und Überwachungsanforderungen
- Unterstützung von Schalt- und Failover-Sequenzen
- Unterstützung der Werks- und Vor-Ort-Abnahmedokumentation (FAT/SAT)
Planerischer Nutzen
- Klare Überwachungs- und Steuerungsverantwortung über alle TGA-Systeme
- Weniger Mehrdeutigkeit zwischen Fachplanung und Automatisierungslieferanten
- Bessere Betriebstransparenz für Facility-Management-Teams
FPSBrandschutz & Lebensschutzsysteme
Brand- und Lebensschutz koordiniert mit Strom, Lüftung, Steuerungen und Gebäudelayout
Typischer Umfang
- Brandmelde- und Alarmierungsanlagen
- Gaslösch- und Sonderlöschanlagen
- Sprinkler- und Brandschutzschnittstellen
- Koordination von Rauch- und Wärmeabzug
- Notbeleuchtung und Stromschnittstellen der Lebensschutzsysteme
- Koordination der Ursache-Wirkungs-Matrix
- Integration der Brandschutzsysteme in die Gebäudesteuerung
Planerischer Nutzen
- Brand- und Lebensschutz koordiniert mit Strom, Lüftung, Steuerungen und Gebäudelayout
- Dokumentation geeignet für Ausschreibung, Bau und Inbetriebnahmekoordination
ICTDigitale Infrastruktur, Sicherheit & Netze
Weniger späte Änderungen durch fehlende Trassen, Räume, Öffnungen oder Gerätezugangszonen
Typischer Umfang
- IKT-Räume und Netzwerkinfrastrukturschnittstellen
- Trassen der Sicherheitssysteme und Gerätestandorte
- Koordination der Netzanschlüsse
- Technikräume und Schachtkoordination
- Strategie für Kabeltrageanlagen
- Schnittstellen zu Tiefbau, Tragwerk, Architektur und externen Netzen
Planerischer Nutzen
- Weniger späte Änderungen durch fehlende Trassen, Räume, Öffnungen oder Gerätezugangszonen
Ingenieurmethode
Von der Planungsgrundlage
zur Betriebslogik
Der Prozess hält Kapazität, Redundanz, Geometrie, Steuerung und Dokumentation während der Planungsentwicklung abgestimmt.
Planungsgrundlage & technisches Briefing
Klärung von Projekttyp, Planungsphase, Kapazität, Redundanzziel, Auftraggeberstandards, Behördenanforderungen und erforderlichen Lieferergebnissen.
Systemarchitektur
Definition der TGA-Gesamtarchitektur: Netzanschlussschnittstellen, Stromtopologie, Kühlungsstrategie, Steuerungsphilosophie, Sicherheitssysteme und Anforderungen an Technikräume.
Berechnungen & Kapazitätsprüfungen
Bestätigung von Lasten, Kapazitäten, Spannungsfall, Kurzschlussleistung, Kabelauslegung, Kühlbedarf, Luftvolumenströmen, hydraulischen Parametern und Systemleistung.
Schnittstellenmanagement
Identifikation und Führung der Schnittstellen zwischen Elektro, Mechanik, Steuerung, Brandschutz, digitaler Infrastruktur, Tiefbau, Tragwerk, Architektur und externen Netzen.
BIM-Koordination
Koordination von Trassen, Anlagenräumen, Schächten, Gerätezugangszonen, Wartungsabständen und Baubeschränkungen im Koordinationsmodell.
Dokumentation & Prüfung
Erstellung von Zeichnungen, Verzeichnissen, technischen Beschreibungen, Berechnungsberichten, Schemata, Modellen und Issue-Logs für Ausschreibung, IFC oder Ausführungsdokumentation.
Planungsklärung & Inbetriebnahmedokumentation
Koordination von RFIs, Planungsklärungen, technischen Prüfungen, Inbetriebnahmesequenzen und As-built-Dokumentation im Rahmen des Projektumfangs.
Ingenieurergebnisse
Ingenieurinformation
für die nächste Entscheidung
Jede Ausgabe soll den nächsten Schritt klarer machen: die Grundlage freigeben, Leistungen beschaffen, die Systeme bauen oder deren Betrieb bestätigen.
Konzept & Planungsgrundlage
- Planungsgrundlagenbericht und TGA-Konzeptbeschreibung
- Kapazitäts- und Lastannahmen
- Dokumentation der Redundanzphilosophie
- Systemarchitekturdiagramme
- Strategie für Netzanschlüsse
- Initialer Flächenbedarf für Geräte
Ausschreibungsplanung
- Ausschreibungszeichnungen und Leistungsverzeichnisse
- Gerätepläne und technische Beschreibungen
- Schnittstellenmatrix und Umfangsklärungen
- Vorläufige Berechnungen
- BIM-Modell für Koordination und Mengenermittlung
IFC / Ausführungsplanung
- Koordinierte Fachmodelle und Ausführungszeichnungen
- MS/NS-Einlinienschemata
- Kabelführung und Trassenlayouts
- Anlagenraum- und Technikraumlayouts
- GLT/EMS/EPMS-Architektur
- Brandmelde- und Löschanlagenlayouts
- Berechnungsberichte und Gerätepläne
Ausführung & Inbetriebnahme
- RFI-Koordination und Planungsklärung
- Prüfung technischer Einreichungen
- Koordination der Inbetriebnahmedokumentation
- As-built-Modell- und Zeichnungskoordination
Wo Systemkoordination am meisten zählt
Technische Anlagen ohne Raum
für unverbundene Planung
Rechenzentren & kritische Infrastruktur
Power Blocks, Notstromversorgung, Generatoren, Umschaltung, Kühlungsredundanz, Steuerung, Überwachung, Brandschutz und digitale Infrastruktur als ein technisches System koordiniert.
Industrie & Produktionsanlagen
Prozessschnittstellen, Versorgungsmedien, Anlagenstromversorgung, Lüftung, Sicherheitssysteme und gewerkeübergreifende Koordination für komplexe Betriebsumgebungen.
Pharma & kontrollierte Umgebungen
Reinraum-TGA, kontrollierte Bedingungen, Versorgungsmedien, Brandschutz, Überwachung und compliance-orientierte Dokumentation.
Logistik & EV-Infrastruktur
Hochstromverteilung, Ladeinfrastruktur, Standortversorgung, Beleuchtung, Entwässerungsschnittstellen und koordinierte externe Netze.
Wann TEBIN einzubinden ist
Systeme zusammenführen,
bevor die Schnittstellen erstarren
Planung eines neuen Rechenzentrums
Das Projekt benötigt eine koordinierte Gebäudetechnikplanung für IT-Last, Strominfrastruktur, Kühlungsstrategie, Brandschutz, Steuerung, Überwachung und BIM-Koordination.
Umnutzung eines Bestandsgebäudes
Ein bestehendes Gebäude wird zur technischen Anlage und erfordert die Überprüfung von Strom, Kühlung, Flächen, Trassen, Schächten und Brandschutzrandbedingungen.
Austausch von Notstrom oder Generator
Das Projekt benötigt Schaltszenarien, temporäre Stromlogik, Bauablaufplanung und die sichere Integration in bestehende Systeme.
Planungsprüfung vor der Ausschreibung
Der Auftraggeber benötigt eine unabhängige technische Prüfung von TGA-Konzept, Redundanz, Berechnungen, Schnittstellen und Dokumentationsvollständigkeit.
Koordination der Auftragnehmerplanung
Auftraggeber oder Generalunternehmer benötigt Unterstützung bei Modellkoordination, RFI-Klärung, Prüfung technischer Einreichungen und Schnittstellenmanagement während des Baus.
Warum TEBIN
Ingenieurlogik, die mit der
Ausführung verbunden bleibt
Integriertes Engineering-Team
Elektro, Mechanik, Brandschutz, Steuerung und digitale Infrastruktur arbeiten in einer gemeinsamen Lieferumgebung, nicht in getrennten Paketen
Erfahrung mit kritischen Anlagen
Redundanz, Verfügbarkeit und Kontinuität prägen die Planung von Schnittstellen und Betriebsszenarien
BIM-basierte Koordination
Mehr als Geometrie Building Information Modeling unterstützt technische Prüfungen, Issue-Management und Bauklarheit
Stärke in Elektro & Steuerung
Strom, Notstromversorgung, Generatoren, Steuerung und Überwachung sind Kernkompetenzen von TEBIN
Ausführungsdokumentation
Für Ausschreibung und Bau vorbereitete Dokumentation bleibt mit dem koordinierten Modell und der Ingenieurgrundlage verbunden
Internationale Abwicklung
Arbeit mit internationalen Auftraggebern Standards, Planungsphasen und Dokumentationsanforderungen in Europa und darüber hinaus
Beginnen Sie mit den Systemrandbedingungen
Arbeiten Sie an kritischer
Gebäudetechnik?
Teilen Sie uns Projekttyp, Planungsphase, Zielkapazität, Redundanzphilosophie, verfügbare Informationen und wesentliche technische Risiken mit. Wir definieren den erforderlichen Planungsumfang und die Schnittstellen.
Verfügbar als abgegrenztes Systempaket, als koordinierter Gesamtumfang der Gebäudetechnik oder als Unterstützung bei der Planungsklärung.
Systemumfang besprechenPraxisbeispiele
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