EV- und Batteriefertigung

Die Fabrik
um den Prozess herum planen

TEBIN koordiniert Hochstromversorgung, kontrollierte Umgebungen, Prozessmedien, Automatisierung und Brandschutz als ein Planungs- und Engineering-System.

Operating brief
Strom
Hochstromlasten der Produktion
Umgebung
Trockene und kontrollierte Räume
Risiko
Lithium-Ionen- und Gefahrstoffprozesse
Abwicklung
BIM-koordinierte Information
Koordinierte Gebäudetechnik im IndustriebauPlanungsumgebung von TEBIN

Produktionslogik

Ein Gebäude.
Fünf Betriebsumgebungen.

Eine EV-Fabrik ist keine Halle um Anlagen herum. Materialfluss, Energiebedarf, Umgebungsbedingungen und Prozessrisiko bestimmen das Gebäude.

Der Prozess führt. Architektur und Technik folgen.
  1. 01ZellfertigungTrockenraumumgebung
  2. 02Modul- und PackmontageSaubere Fertigung mit ESD-Kontrolle
  3. 03Formierung und AlterungProzesszone mit hoher elektrischer Dichte
  4. 04End-of-Line-PrüfungPrüfung, Entladung und Rückverfolgbarkeit
  5. 05Lackiererei und KarosseriebauGefahrstoffbehaftete Prozessumgebung
Integrierte Planungsbedingung

Eine Änderung an einer Prozessanlage kann elektrische Leistung, Wärmeabfuhr, Lüftung, Zoneneinteilung, Tragwerk, Zugänge und den Bauablauf verändern. Diese Übergänge müssen in einer koordinierten Umgebung sichtbar bleiben.

Verbundene Infrastruktur

Vier Systeme.
Ein Produktionsergebnis.

Jedes System hat eigene Berechnungen und Normen. Die Anlage funktioniert nur, wenn ihre Betriebsannahmen zusammenpassen.

PWR

Hochstromversorgung

Die Stromarchitektur folgt der Produktionslinie, nicht einer pauschalen Gebäudelast.

  • Mittel- und Niederspannungsverteilung
  • Trafostationen und Schienenverteiler
  • Lasten aus Formierung, Prüfung und Ladung
  • Spannungsqualität, Erdung und Messtechnik
ENV

Kontrollierte Umgebungen

Temperatur, Feuchte, Reinheit und Druck werden zu Prozessparametern.

  • Entfeuchtung von Trockenräumen
  • Umgebungen in Reinraumklassen
  • Prozesskühlung und Kaltwasser
  • Trockendruckluft und Inertgase
SAF

Chemikalien- und Brandschutz

Lithium-Ionen- und Prozessgefahren verlangen ein anlagenspezifisches Schutzkonzept.

  • Brandschutzkonzept für Lithium-Ionen-Technik
  • Koordination der ATEX-Zonen
  • Gaswarntechnik und Verriegelungen
  • Auffangvorkehrungen und Entwässerungsübergänge
CTL

Regelung und Überwachung

Der Betrieb braucht einen klaren Blick auf Energie, Raumklima, Alarme und Prozessmedien.

  • Planung der Gebäudeleittechnik (GLT)
  • Energie- und Leistungsüberwachung
  • Regelung der Prozessmedien
  • Daten für Inbetriebnahme und Übergabe
Gesichertes ErgebnisStabile Produktion

Kapazität, Bedingungen, Sicherheit und Betriebstransparenz bleiben verbunden.

Betriebszonen

Andere Räume.
Andere technische Aufgaben.

Der Produktionsablauf bleibt durchgehend, doch die technischen Regeln wechseln von Zone zu Zone. Öffnen Sie die Aufgaben, um zu sehen, was die Planung treibt.

01ZellfertigungTrockenraumumgebungJede Durchdringung kann zum Feuchterisiko werden.
Umgebung
Entfeuchtung auf niedrigen Taupunkt mit ausfallsicherer Versorgungsstrategie
Übergänge
Durchdringungen so koordiniert, dass die kontrollierte Hülle geschützt bleibt
Sicherheit
Lithium-Ionen-Gefahren über ein projektspezifisches Brandschutzkonzept abgedeckt
Planungsfokus
Prozessanlagen, Tragwerk, Medien und Wartungszugänge gemeinsam gelöst
02Modul- und PackmontageSaubere Fertigung mit ESD-KontrolleProduktionsfläche, Technik und Automatisierungstrassen teilen sich denselben Raum.
Umgebung
Kontrollierte Montageflächen mit ESD-Anforderungen
Strom
Montagelinien, Ladeinfrastruktur für fahrerlose Transportfahrzeuge und Arbeitsplatzverteilung
Automatisierung
Fahrkurse, Ladepunkte, Steuerung und Sicherheitsübergänge im BIM koordiniert
Planungsfokus
Erdungs- und Materialanforderungen über alle Gewerke hinweg gehalten
03Formierung und AlterungProzesszone mit hoher elektrischer DichteStromversorgung und Wärmeabfuhr prägen das Gebäudekonzept.
Strom
Ausfallsichere Versorgung der Formierungszyklierer und zugehörigen Prozessanlagen
Umgebung
Temperaturführung über die Formierungs- und Alterungszyklen gehalten
Überwachung
Leittechnik und Energiemessung ab der Konzeptphase festgelegt
Planungsfokus
Elektrische Leistung, Kühlung und Betriebsszenarien als eine Aufgabe entwickelt
04End-of-Line-PrüfungPrüfung, Entladung und RückverfolgbarkeitDie Prüfinfrastruktur muss geplant sein, bevor der Grundriss eingefroren wird.
Strom
Eigene Hochstrom-Entladekreise und Kabeltrassen
Sicherheit
Erkennung des thermischen Durchgehens und eine koordinierte Schutzzone
Daten
Prüf-, Aufzeichnungs- und Leittechnikinfrastruktur in den Grundriss integriert
Planungsfokus
Sicherer Zugang, Anlagentausch und Produktionskontinuität
05Lackiererei und KarosseriebauGefahrstoffbehaftete ProzessumgebungEx-Bereiche und normale Aufenthaltsbereiche müssen in einem Brandschutzkonzept zusammenwirken.
Zoneneinteilung
ATEX-Klassifizierung für Spritzkabinen und Abdunstzonen
Lüftung
Zuluft, Abluft, Kontrolle flüchtiger organischer Verbindungen und Anschluss der Lösemittelrückgewinnung
Medien
Prozesslüftung, Strom, Regelung, Entwässerung und Abstimmung mit dem Brandschutz
Planungsfokus
Zonengrenzen bleiben in Modellen, Plänen und Betriebsinformationen lesbar

BIM und digitale Abwicklung

Übergänge klären,
bevor sie auf der Baustelle entschieden werden.

Building Information Modeling trägt den Engineering-Prozess dann, wenn es Betriebsgrundlage, räumliche Koordination, technische Prüfung und ausgegebene Information verbindet.

  1. 01

    Betriebsgrundlage festlegen

    Wir bestätigen Prozesslasten, Umgebungskriterien, Produktionszonen, Verfügbarkeitsziele, Medienrandbedingungen und Verantwortungsgrenzen.

    Planungsgrundlage und Register der Koordinationspunkte
  2. 02

    Systemarchitektur aufbauen

    Wir entwickeln Strom-, Umgebungs-, Sicherheits-, Regelungs- und Medienstrategien rund um Produktionsprozess und Instandhaltungsmodell.

    Koordinierte Systemkonzepte
  3. 03

    Physische Übergänge klären

    Wir koordinieren Anlagen, Trassen, Durchdringungen, Ex-Zonen, Zugänge, Tragwerk und Prozessmedien im Koordinationsmodell.

    Geprüfter BIM-Koordinationsnachweis
  4. 04

    Nutzbare Information ausgeben

    Wir verbinden Berechnungen, Modelle, Listen, Schemata und Entscheidungen mit den Anforderungen von Ausschreibung, Ausführung, Inbetriebnahme und Übergabe.

    Nachvollziehbarer Engineering-Satz

Planungssteuerung

Eine Produktionsvorgabe,
die verbunden bleibt

01

Kapazität und Umgebung

Elektrischer Bedarf, Wärmeabfuhr, Luftzustände und Medienkapazität werden gegen die Produktionsvorgabe geprüft.

02

Gefahren und Verfügbarkeit

Brand-, Chemikalien-, Ex-Zonen- und Betriebsszenarien werden mit den Systemen koordiniert, die darauf reagieren sollen.

03

Information und Übergabe

Modelle, Berechnungen, Entscheidungen und Anlagendaten bleiben über Planung und Ausführung hinweg verbunden.

Beginnen Sie bei der Betriebsvorgabe

Planen Sie eine EV- oder Batteriefabrik?

Schildern Sie Anlagentyp, Prozessstufe, Medienrandbedingungen und den vorhandenen Planungsstand. Wir benennen die Gewerke und Übergänge, die früh eine Verantwortung brauchen.

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