Informationsmanagement für Planung und Engineering
BIM und
digitale Übergabe
Wir koordinieren keine leere Geometrie. Wir koordinieren technische Informationen, damit Teams entscheiden, planen, bauen und mit einem nachvollziehbaren technischen Nachweis übergeben können.
BIM-Abwicklung besprechen- 01In BearbeitungInformation in GewerkeverantwortungErarbeiten
- 02GeteiltInformation zur Koordination verfügbarPrüfen
- 03VeröffentlichtFür den vereinbarten Zweck freigegebenNutzen
- 04ArchiviertNachvollziehbarer ProjektnachweisNachweis
Status, Freigaben und Informationscontainer werden auf Vertrag, Anforderungen und gemeinsame Datenumgebung des jeweiligen Projekts eingestellt.
Wo BIM-Abwicklung scheitert
Ein Modell nützt nur, wenn seinen Informationen zu trauen ist
Geometrie kann koordiniert aussehen, während Verantwortung, Freigabe, Reife und Verwendungszweck unklar bleiben. Das teure Problem liegt selten in der Software. Es liegt im unterbrochenen Informationsprozess.
- 01
Modelle existieren, aber die Verantwortung ist unklar
Fachmodelle entstehen parallel, während Übergänge, benötigte Eingangsdaten und die Verantwortung für offene Punkte ungeklärt bleiben.
- 02
Es wird geprüft, aber die Punkte werden nicht erledigt
Kollisionsberichte wachsen ohne Zuordnung, technische Entscheidung, Nachprüfung oder Nachweis, dass die betroffenen Unterlagen revidiert wurden.
- 03
Informationen werden geteilt, sind aber nicht belastbar
Eine gemeinsame Datenumgebung (CDE) wird zur Dateiablage, wenn Status, Eignung, Revision, Freigabe und Verwendungszweck nicht gesteuert werden.
Eine Informationskette
Aus Anforderungen wird durch Steuerung nutzbare Projektinformation
BIM ist die Arbeitsmethode, die Verantwortung, Modelle, Prüfungen, Entscheidungen, Freigaben und Übergabenachweise verbindet. Jede Phase sichert die nächste Projektentscheidung.
- 01Festlegen
Die Informationsanforderung festlegen
Wir vereinbaren Projektzweck, Modellverantwortung, Austauschpunkte, Benennung, Status, Prüfregeln und Abnahmekriterien.
NachweisBIM-Abwicklungsplan (BAP) · Verantwortungsmatrix · Informationsterminplan
- 02Koordinieren
Die Gewerke in einen Prüfkontext bringen
Wir führen Architektur, Tragwerk, Tiefbau, Gebäudetechnik, Regelungstechnik, IKT und Brandschutz an den realen Übergängen zusammen.
NachweisKoordinationsmodell · Register offener Punkte · Koordinationsentscheidungen
- 03Prüfen
Die Reife prüfen, bevor Informationen ausgegeben werden
Wir prüfen Geometrie, Daten, Koordinaten, Klassifizierung, Planübereinstimmung, Austauschqualität und die Erledigung vorrangiger Punkte.
NachweisModellqualitätsbericht · geprüfter Bearbeitungsstand · Freigabenachweis
- 04Übergeben
Informationen für einen definierten Zweck ausgeben
Wir veröffentlichen einen koordinierten Unterlagensatz für Entscheidung, Ausschreibung, Ausführung, Bauablauf, Mengen oder strukturierte Übergabe.
NachweisFreigegebene Informationscontainer · Übergabenachweis · Anlagendaten
Leistungsumfang
Sechs Arbeitsbereiche, ein Übergabezweck
Der Umfang richtet sich nach der tatsächlichen Informationslücke des Projekts. TEBIN kann die Methode aufsetzen, den Koordinationsprozess führen oder einen definierten Teil eines bestehenden Prozesses beim Auftraggeber verstärken.
STRBIM-Strategie und ProjektaufsetzungStruktur vor Produktion
Wir übersetzen die Anforderungen von Auftraggeber und Projekt in einen praktikablen BIM-Abwicklungsplan (BAP), eine Modellverantwortungsmatrix, einen Austauschterminplan, einen CDE-Prozess und messbare Abnahmekriterien.
- BIM-Abwicklungsplan (BAP)
- Modellverantwortungsmatrix
- Informationslieferplan
FEDKoordinationsmodell und Bearbeitung offener PunkteWir koordinieren Entscheidungen, nicht leere Geometrie
Wir führen die Fachmodelle zusammen, legen Prüfregeln fest, erkennen technische Konflikte, ordnen Verantwortung zu, halten Entscheidungen fest, prüfen Revisionen nach und erledigen offene Punkte vor dem nächsten Übergabepunkt.
- Koordinationsmodell
- Register offener Punkte
- Koordinationsbericht
CDEInformationsprozess nach ISO 19650Der Informationsstatus wird eindeutig
Wir konfigurieren die Benennung der Container, die Eignungs- und Statuslogik, Prüf- und Freigabewege, Zugriffsverantwortungen, Austauschtermine und projektspezifische CDE-Abläufe.
- CDE-Prozess
- Benennungs- und Statusregeln
- Prüfweg
QACModellqualität und AustauschprüfungReife messen, bevor ausgegeben wird
Wir prüfen Koordinaten, Modellstruktur, Geometrie, Parameter, Klassifizierung, die Übereinstimmung von Plan und Modell, Austauschdateien und die Vollständigkeit der Informationen gegen den vereinbarten Verwendungszweck.
- Modellqualitätsbericht
- Austauschvalidierung
- Reifeentscheidung
VDCNutzung in Ausführung und BestandDas Modell trifft auf Entscheidungen der Baustelle
Wir unterstützen Bauablauf, Montageplanung, Mengenermittlung, Prüfung der Ausführbarkeit, Punktwolkenkontext, Scan-to-BIM, Umbaukoordination und den Modellaustausch mit ausführenden Firmen.
- 4D-Prüfung
- Modellbasierte Mengen
- Bestandsmodell
AIMDigitale Übergabe und AnlagendatenInformationen für den Betrieb abschließen
Wir definieren die Anforderungen an Anlagendaten früh, validieren Anlagenkennzeichnung und geforderte Parameter, gleichen die Schlussinformationen ab und bereiten einen strukturierten Nachweis für den Betrieb beim Auftraggeber vor.
- Anlageninformationsmatrix
- Validiertes Übergabemodell
- Register offener Punkte
Reifegrade
Nicht das Modell ist der Nachweis, sondern der gesteuerte Datenbestand.
Ein Reifegrad muss zeigen, was fertig ist, was offen bleibt, welche Nutzung freigegeben ist und wer das verbleibende Informationsrisiko trägt.
- 01Grundlage
Wissen die Teams, welche Informationen gefordert sind und wer sie verantwortet?
Zweck, Rollen, Anforderungen, Austauschplan, Normen und vorrangige Übergänge sind vereinbart.
- 02Koordiniert
Lassen sich die Gewerkeinformationen als ein technisches System prüfen?
Die Modelle sind zusammengeführt, die Übergänge geprüft, offene Punkte zugeordnet und Entscheidungen in den Quellunterlagen nachgeführt.
- 03Ausgabereif
Beantwortet der Unterlagensatz die vorgesehene Projektentscheidung?
Die Qualitätsprüfungen bestehen, vorrangige Punkte sind erledigt, Restrisiken sichtbar und die Freigabebefugnis ist festgehalten.
- 04Übergeben
Kann der Empfänger die Informationen nutzen und zurückverfolgen?
Status, Revision, Eignung, Quelle, Freigabe und Übergabeanforderungen bleiben nach dem Austausch eindeutig.
Projektnachweis
Koordination im industriellen Maßstab
Für ein Bergbauprogramm hat TEBIN verstreute Planungsinformationen in einem vermessenen Geländekontext rekonstruiert und koordiniert. Das Modell wurde zur gemeinsamen Prüfumgebung für technische Entscheidungen — und nicht zum visuellen Endprodukt.
Projekt ansehen- 44
- Geprüfte Gebäude
- 29 ha
- Lasergescanntes Gelände
- 3,000
- Identifizierte Koordinationspunkte
BIM-Rekonstruktion, multidisziplinäre Prüfung und Unterstützung der Ausführungskoordination
Abwicklungskontext
Werkzeuge stützen die Methode. Sie bestimmen sie nicht.
Die Plattformen richten sich nach dem geforderten Austausch, der Koordination, der Prüfung und der Umgebung des Auftraggebers. Verantwortungen und Abnahmekriterien bleiben unabhängig von der Software eindeutig.
Werkzeugkette in der Arbeit
- Modellierung und Zusammenführung
- Autodesk Revit · Civil 3D · AutoCAD · IFC-Prozesse · Navisworks Manage
- Prüfung und Punktesteuerung
- Solibri · Revizto · BIM Track · Autodesk Construction Cloud · CDE des Auftraggebers
- Automatisierung und Reporting
- Dynamo · Python · Revit API · Modellprüfskripte · Koordinations-Dashboards
- Bestandserfassung
- Punktwolkenverarbeitung · Autodesk ReCap · Photogrammetrie · Scan-to-BIM-Prozesse
Typische Projektumfelder
- RechenzentrenDichte Übergänge und gesteuerte Änderung↗
- IndustrieanlagenProzess, Medien, Tragwerk und Anlagen↗
- LogistikGroße koordinierte Pakete und Brandschutzkonzept↗
- PharmaKontrollierte Bereiche und dokumentierte Konformität↗
- EV-FertigungProduktionsübergänge und phasenweise Informationen↗
- Robotik und AutomatisierungAnlagendaten, Regelungstechnik und Inbetriebnahmelogik↗
Praxisbeispiele
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Schildern Sie Projektphase, Vertragsstruktur, vorhandene Modelle, Informationsanforderungen, gemeinsame Datenumgebung und die Entscheidungen, die nicht zum Abschluss kommen. Wir bestimmen den kleinsten sinnvollen BIM-Umfang.
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