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BIM- und VDC-Programm für UNIT.City: vom Modell zur Baustelle

Ein Programm für mehr als 100.000 m², das Modelle, gemeinsame Datenumgebung, Bauablaufplanung und Kompetenzaufbau beim Kunden verband.

BIM- und VDC-Programm für UNIT.City: vom Modell zur Baustelle — TEBIN-Projekt
Programmfläche
100,000+ m²
Koordinierte BIM-Modelle
40+
Geschulte Kunden- und Auftragnehmermitarbeitende
65

UNIT.City benötigte Building Information Modeling und Virtual Design and Construction nicht nur für die Planerstellung. Koordinierte Informationen sollten für Bauherr, Planende, Auftragnehmer und Baustellenteams über mehrere Investitionsprojekte hinweg nutzbar werden.

TEBIN unterstützte das Programm mit BIM- und VDC-Einführung, multidisziplinärer Koordination, Common-Data-Environment-Prozessen, Modellprüfung, Bauablaufplanung und Schulung. Die Projektdaten umfassen vier Projekte mit zusammen mehr als 100.000 m² und über 40 Modellen von 15 Nachunternehmen.

Wie entstand ein gemeinsamer Delivery-Rahmen?

Zuerst musste geklärt werden, wie Informationen erzeugt, geprüft, ausgetauscht und genutzt werden. TEBIN half, Modellanforderungen, Dokumentenprozesse, Verantwortlichkeiten, Koordinationsroutinen und die Verbindung zwischen Planungsmodellen und Bauabläufen festzulegen.

Ein Common Data Environment auf Basis von Autodesk BIM 360 unterstützte Dokumentenmanagement, Modellaustausch, Prüfstatus, Issues und den Zugriff auf aktuelle Informationen. Die Modelle blieben disziplinverantwortet, während die Föderation einen gemeinsamen Kontext für Koordination und Entscheidungen schuf.

Warum war Kompetenzaufbau beim Kunden wichtig?

Technologieeinführung hängt davon ab, ob Menschen die Werkzeuge und den Lieferprozess verstehen. 65 Mitarbeitende von Bauherr und Auftragnehmern wurden geschult. Zusätzlich unterstützte TEBIN den Aufbau eines fünfköpfigen Koordinationsteams auf Kundenseite.

Damit blieb die Kompetenz nicht ausschließlich bei externen Spezialisten. Koordinatorinnen und Koordinatoren auf Kundenseite konnten an Modellprüfungen teilnehmen, Informationsflüsse steuern und einheitliche Anforderungen über das Projektportfolio hinweg unterstützen.

Wie wurden Modelle mit der Bauausführung verbunden?

Die Modelle unterstützten mehr als Kollisionsprüfung. Sie wurden für Ausführungsprüfungen, 4D-Planung, Ausschreibung, Beschaffung und BIM-Kioske auf der Baustelle nutzbar gemacht. Virtual-Reality-Prüfungen und 360-Grad-Dokumentation wurden dort eingesetzt, wo sie einen klaren Koordinations- oder Berichtszweck erfüllten.

Für ein Bürogebäude von rund 19.845 m² verband der Prozess Grund- und Ausführungsplanung mit früher Auftragnehmerprüfung, regelmäßigen Kollisionsprüfungen, Geolokationsinformationen für das Abstecken auf der Baustelle sowie einer Roadmap für 4D- und 5D-Nutzung.

Das Ergebnis war ein wiederholbarer BIM- und VDC-Rahmen für ein Mehrprojektprogramm. Der eigentliche Wert war nicht eine einzelne Plattform, sondern die Überführung digitaler Projektabwicklung aus einer Spezialfunktion in die Arbeitsweise des erweiterten Projektteams.

Projekt-FAQ

Welchen Umfang hatte das BIM- und VDC-Programm für UNIT.City?

TEBIN unterstützte Building Information Modeling und Virtual Design and Construction, Modellkoordination, Common-Data-Environment-Prozesse, Modellprüfungen, Bauablaufplanung sowie Schulungen für Kunden- und Auftragnehmerteams.

Warum gehörte Schulung zum Projektumfang?

Ein digitales Programm funktioniert nur, wenn der Kunde die Prozesse selbst mittragen kann. TEBIN schulte 65 Mitarbeitende von Bauherr und Auftragnehmern und unterstützte den Aufbau eines fünfköpfigen Koordinationsteams auf Kundenseite.

Wie wurden die Modelle über die Planung hinaus genutzt?

Die Modelle unterstützten Kollisionsprüfung, Ausführungsprüfungen, 4D-Planung, Ausschreibung, Beschaffung, BIM-Kioske auf der Baustelle, Virtual-Reality-Prüfungen und 360-Grad-Dokumentation dort, wo diese Methoden einen klaren Zweck hatten.

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