Logistik und DistributionUkraine2024

Rekonstruktion eines Logistiklager-Komplexes: vollständige Projektplanung

Vollständige Projektplanung für die Rekonstruktion eines beschädigten laufenden Lagerkomplexes mit 46 Ladedocks, mehr als 54.000 m² Fläche, Brandabschnitten, Logistikflüssen und Schutzraum.

Rekonstruktion eines Logistiklager-Komplexes: vollständige Projektplanung — TEBIN-Projekt
Fläche nach Rekonstruktion
54,000+ m²
Ladedocks
46
Kapazität des Schutzraums
300

Ein Lager ist nicht nur ein Dach über Waren. Es ist eine Maschine für Bewegung. Lkw kommen an, Waren werden entladen, sortiert, zusammengestellt, gelagert, geprüft und wieder versendet. Menschen, Gabelstapler, Brandabschnitte, Docks, Rampen, Medien, Büroflächen, Sicherheitssysteme und Verkehrswege arbeiten in einem gemeinsamen Logistikrhythmus.

Das Projekt betraf die Rekonstruktion eines laufenden Lagerkomplexes in der Ukraine. Die Anlage war infolge militärischer Handlungen verbrannt und teilweise zerstört, blieb aber Teil einer aktiven Logistikinfrastruktur. Die Aufgabe von TEBIN war nicht, ein neues Lager zu planen, sondern einen beschädigten Logistikstandort wieder arbeitsfähig zu machen.

Die Größenordnung war erheblich: ein Lagergebäude von etwa 326 × 214 m, 46 Ladedocks, ein Tragwerksraster von 12 × 24 m, mehr als 54.000 m² Gesamtfläche nach Rekonstruktion und 266 geplante Arbeitsplätze.

Wie rekonstruiert man ein beschädigtes laufendes Lager?

Rekonstruktion beginnt mit der Frage, was erhalten bleiben kann, was ersetzt werden muss und wie die erneuerte Anlage funktionieren soll. In diesem Projekt wurden das Haupttragwerksraster, bestehende Fundamente und die Bodenplatte dort erhalten, wo es möglich war. Beschädigte Bereiche der Bodenplatte wurden mit einer neuen 150-mm-Schicht ergänzt.

Warum war Brandschutzlogik zentral?

Brandschutz war von Beginn an Teil der Betriebslogik. Das Gebäude wurde in mehrere Abschnitte gegliedert, die jeweils als eigener Brandabschnitt funktionieren. Brandwände, geschützte Öffnungen, Fluchtwege, Entrauchungszonen, Brandmeldung, Löschanlagen und Löschwassersysteme wurden mit dem Lagerlayout koordiniert.

Welche logistischen Schnittstellen mussten koordiniert werden?

Die Planung koordinierte Lkw-Bewegungen, Ladedocks, Stahlbetonrampen, interne Lagerwege, Verwaltungseinbauten, Technikräume, Laderäume, Elektroräume, Personalbereiche und Wartungszugänge. Der Standort funktioniert als großes Logistikareal mit Straßen, Parkflächen, Feuerwehrzufahrt, Regenwasserableitung, Grünflächen, Fußwegen und künftigen Entwicklungszonen.

Warum wurde ein Schutzraum geplant?

Das Projekt umfasste einen neuen Schutzraum für 300 Personen. Er wurde als separate geschützte Struktur mit zwei getrennten Ausgängen, Sanitär- und Technikblöcken, Sicherheitsbereichen und einem Evakuierungskorridor geplant. Im ukrainischen Kontext ist dies Teil verantwortlicher Industrieplanung.

Wie unterstützte BIM das Rekonstruktionspaket?

Building Information Modeling half, Architektur, Tragwerk, Generalplan, Technologie, Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Wasser und Abwasser, Elektrosysteme, Automatisierung, Sicherheit, Brandschutz, Entrauchung, Gasversorgung, Kesselanlagen, Energieeffizienz, Umweltbewertung und Bauorganisation zu verbinden.

Das Ergebnis war die Transformation eines verbrannten und beschädigten Lagerstandorts in eine koordinierte Logistikanlage mit wiederhergestellter Tragfähigkeit, erneuerten technischen Systemen, verbesserter Brandsicherheit, organisierten Verkehrsflüssen und geschützten Räumen für Menschen.

Projekt-FAQ

Was plante TEBIN bei der Lagerrekonstruktion?

TEBIN entwickelte die vollständige Projektplanung für die Rekonstruktion eines laufenden Logistiklager-Komplexes und koordinierte Architektur, Tragwerk, Generalplan, Technologie, Gebäudetechnik, Brandschutz, Entrauchung, Sicherheit, Medien, Energieeffizienz, Umweltbewertung und BIM-Dokumentation.

Warum war die Rekonstruktion komplexer als ein Neubau?

Die Anlage war verbrannt und teilweise zerstört, blieb jedoch Teil einer aktiven Logistikinfrastruktur. Die Planung musste Fundamente, Tragwerksraster, Bodenplattenbereiche, Straßen, Medien und bestehende Standortanlagen dort erhalten, wo es möglich war.

Wie berücksichtigte das Projekt Sicherheit und Resilienz?

Das Lager wurde in Brandabschnitte mit koordinierter Evakuierung, Entrauchung, Brandmeldung, Löschsystemen und Löschwasserversorgung gegliedert. Zusätzlich umfasste das Projekt einen separaten Schutzraum für 300 Personen.

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