Wohnungsbau in Berlin: Heizungsplanung mit BIM und LINEAR
Planung zweier Berliner Mehrfamilienhäuser mit über 4.200 m² beheizter Fläche und rund 24.000 m Rohrleitung in einer integrierten BIM- und LINEAR-Umgebung.

- Beheizte Fläche
- 4,200+ m²
- Fußbodenheizungsrohre
- 24,000 m
- Mehrfamilienhäuser
- 2
Zwei neue Mehrfamilienhäuser ergänzten einen bestehenden Berliner Wohnkomplex um mehr als 4.200 m² beheizte Fläche. Die Planung umfasste Fußbodenheizung und rund 24.000 m Rohrleitung. Da die Energieinfrastruktur bereits feststand, mussten die neuen Systeme in den Bestand integriert werden.
TEBIN entwickelte die mechanischen Systeme in einer verbundenen Berechnungs- und BIM-Umgebung. Das Team modellierte Bestands- und Neuanlagen, führte Wärme-, Hydraulik- und Lüftungsberechnungen durch und plante die Flächenheizung. LINEAR verband die Berechnung mit dem Modell.
Integration in das bestehende Energiekonzept
Das Konzept kombinierte Solarkollektoren, die vorhandene Gaskesselanlage und Erd-Luft-Wärmepumpen, ohne die Hauptheizzentrale neu zu bauen. Durch die Modellierung des gesamten Heizsystems konnten Lasten, Anschlüsse, Verteilung und hydraulisches Verhalten als ein zusammenhängendes System geprüft werden.
Berechnungsbasierte Planung
Die Heizlast wurde nach EN 12831 berechnet, die Flächenheizung nach DIN EN ISO 11855. Die Lüftungsplanung berücksichtigte DIN 1946-6 und DIN 18017-3. Geräte, Rohrdimensionen und Volumenströme wurden aus Berechnungen abgeleitet und mit der Modellgeometrie verbunden.
Die 24.000 m Rohrleitung stehen für viele Einzelentscheidungen zu Zonen, Verteilern, Schleifenlängen, Abständen und hydraulischen Widerständen. Das BIM-Modell machte diese Informationen gleichzeitig koordinierbar und auswertbar. Die Software unterstützte den Prozess; Verantwortung für Konzept, Eingaben, Normen und technische Entscheidungen blieb bei den Ingenieurinnen und Ingenieuren von TEBIN.


