Servicezentrum für Baumaschinenvermietung
Multidisziplinäre Planung eines Servicezentrums für Miet-Baumaschinen mit Waschhalle, Werkstätten, Lackierbereich, Ersatzteillager, Büros, Personalbereichen, Brandschutzsystemen und Medien.

- Größe des Hauptgebäudes
- ~7,000 m²
- Bürogeschosse
- 3
- Planungsumfang
- Full design
Ein Vermietgeschäft für Baumaschinen hängt davon ab, wie schnell Geräte von der Baustelle zurückkommen, gereinigt, geprüft, repariert und wieder einsatzbereit gemacht werden. Das Gebäude ist deshalb kein Lager, sondern ein Serviceprozess für eine Mietflotte.
TEBIN plante ein Servicezentrum für Baumaschinenvermietung in Osteuropa. Der Standort sollte Scherenbühnen, Arbeitsbühnen, Mastbühnen, Krane und andere mobile Baugeräte betreuen. Maxim Mionchynskyy war Project Manager und Engineering Manager des Projekts.
Warum ist das kein normales Lager?
Mietgeräte kommen in unterschiedlichem Zustand zurück. Sie können mit Schlamm, Staub, Betonresten oder Öl verschmutzt sein. Manche Geräte brauchen nur Prüfung, andere mechanische, hydraulische, elektrische, Karosserie- oder Lackierarbeiten, bevor sie wieder vermietet werden können.
Deshalb brauchte das Gebäude eine Durchfahrtslogik, hohe Tore, robuste Böden, Werkstattzonen, Waschbereiche, Wasseraufbereitung, Ersatzteillager, Personalbereiche und Büros für den Vermietbetrieb.
Wie beeinflusste die Waschhalle das Engineering?
Die Waschhalle war eine der bestimmenden technischen Zonen. Der Prozess ähnelt einer Fahrzeugwäsche, ist aber auf größere und schwerere Baumaschinen ausgelegt. Er erfordert Wasserversorgung, Entwässerung, Rückführung und Aufbereitung des Wassers, widerstandsfähige Oberflächen, Lüftung und ausreichend Bewegungsfläche.
Die Waschzone funktionierte als Durchfahrt: verschmutzte Geräte fahren auf einer Seite ein und verlassen den Bereich nach der Reinigung auf der anderen Seite. Diese Betriebsfolge beeinflusste Gebäudelayout, Tore, Gefälle, technische Anlagen, Hofbewegungen und die Verbindung zu den Werkstätten.
Welche Werkstattfunktionen wurden berücksichtigt?
Das Zentrum umfasste mechanische Reparaturbereiche, Serviceplätze für große Geräte, Reparaturbereiche für Verbrennungsmotoren, hydraulische Funktionen, Lackierung sowie Lager für Ersatzteile und Verbrauchsmaterial.
Jede Werkstattfunktion erzeugte andere Anforderungen. Mechanische Reparaturen brauchen Zugang und Arbeitsraum. Lackierung braucht kontrollierte Lüftung und Brandschutzmaßnahmen. Waschen braucht Wassertechnik und Entwässerung. Ersatzteile brauchen klare interne Logistik. Saubere Personalbereiche müssen von schmutzigen Betriebszonen getrennt bleiben.
Was wurde koordiniert?
Das Projekt umfasste auch Brandschutzinfrastruktur mit unterirdischen Tanks und Pumpstation, Außenmedien, Regenwasserführung, Büros, Umkleiden, Kantine und technische Räume. TEBIN koordinierte diese Elemente mit Gebäude, Zufahrten, Betriebshof und Sicherheitslogik.
BIM half, Gebäude, Gebäudetechnik, Werkstätten, technische Räume, Standortlayout und Sicherheitssysteme in einer konsistenten Informationsbasis zu führen.
Was zeigt dieses Projekt?
Das Projekt zeigt, dass ein industrielles Servicegebäude aus dem Geschäftsprozess heraus geplant werden muss. Hier war dieser Prozess Rückkehr, Reinigung, technische Prüfung, Reparatur, Vorbereitung, Lagerung und erneute Auslieferung von Mietgeräten.
TEBIN übersetzte diesen Ablauf in ein koordiniertes Servicezentrum mit Durchfahrtswaschhalle, Werkstätten, Lackierbereich, Ersatzteillager, Büros, Personalbereichen, Brandschutzinfrastruktur und Medien.
Projekt-FAQ
Wofür wurde das Servicezentrum geplant?
Das Zentrum wurde für die Wartung und Vorbereitung von Mietgeräten geplant, darunter Scherenbühnen, Gelenk- und Teleskoparbeitsbühnen, Mastbühnen, Krane und andere mobile Baumaschinen.
Was lieferte TEBIN?
TEBIN bearbeitete die Planung von Konzept über Projektplanung bis Ausführungsdokumentation, einschließlich Architektur, Tragwerk, Generalplan, Medien, Gebäudetechnik, Brandschutzinfrastruktur, Werkstätten, Büros und Personalbereichen.
Warum waren Waschhalle und Werkstätten zentral?
Mietgeräte kommen verschmutzt, abgenutzt oder beschädigt von Baustellen zurück. Der Standort brauchte Hochdruckreinigung, Wasseraufbereitung, mechanische und hydraulische Reparatur, Lackierung und schnellen Zugriff auf Ersatzteile.


