170 Kilometer, zwei Generationen, eine Ziellinie

Manche Ziellinien bedeuten mehr als andere. In diesem Sommer sind Alexander Nikitin und sein Sohn den Ring of Kerry Charity Cycle gefahren — 170 Kilometer auf einer der schönsten und anspruchsvollsten Küstenstrecken Irlands. Gemeinsam gestartet, gemeinsam angekommen.
170 Kilometer sind für jeden Radfahrer eine ernsthafte Distanz. Für einen jungen Fahrer sind sie eine echte Leistung. Eine solche Strecke fährt man nicht mit Begeisterung allein: Es braucht Vorbereitung, Krafteinteilung, Geduld und die Entscheidung weiterzutreten, wenn die Aufregung des Starts längst verflogen ist. Die volle Distanz in seinem Alter zu beenden sagt viel über Charakter — und darüber, was möglich wird, wenn jemand an dich glaubt und neben dir fährt.
Genau dieser Teil ist es wert, festgehalten zu werden. Unterstützung sieht selten spektakulär aus. Sie ist keine Rede, sie ist Präsenz. Gutes Mentoring funktioniert genauso: mit dem eigenen Beispiel vorangehen, den Weg teilen, den eigenen Rhythmus finden lassen — und dafür sorgen, dass niemand allein fährt. Das gilt in der Familie, und es gilt genauso in einem Unternehmen für Planung und Engineering wie TEBIN.
Die Parallele zwischen Sport und Business ist keine überdehnte Metapher. Eine lange Fahrt lehrt, was jedes lange Projekt bestätigt: Energie muss eingeteilt werden, ein großes Ziel braucht Etappen, harte Abschnitte gehen vorbei, und Beständigkeit schlägt Motivationsschübe. Und Sport schützt die Gesundheit — das stille Fundament für alles andere: Konzentration, Entscheidungen, Geduld mit Menschen und die Ausdauer, lange Projekte bis zum Ende zu tragen.
Die Medaille im Ziel ist eine schöne Erinnerung. Die gemeinsam gefahrene Distanz ist der eigentliche Preis.